Die Ökumenische Gefängnisseelsorge Basel-Stadt ist im Gefängnis Bässlergut, Ausschaffungshaft und Kurzstrafen sowie im Untersuchungsgefängnis Waaghof präsent. Während ihrer Zeit in Haft, steht die Gefängnisseelsorge Menschen mit Gesprächen zur Seite, begleitet sie und organisiert Gottesdienste im Gefängnis.
Der Ökumenische Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA) bietet im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Basel einen Seelsorgedienst an. Aufgabe der OeSA ist es, neu ankommende Asylsuchende willkommen zu heissen, wobei alle Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion, die Hilfe des OeSA in Anspruch nehmen können. Nach Absprache werden auch Kleiderspenden und Koffer angeboten.
Open Eyes sammelt zusammen mit anderen Gruppen unter anderem Sachspenden wie Kleider, Decken, Schlafsäcke, Zelte sowie medizinische Hilfsgüter für geflüchtete Menschen. Die Hilfsgüter werden je nach Situation mit Lastwagen, Containern oder privaten Fahrzeugen in die betroffenen Gebiete transportiert.
Das transkulturelle Kompetenzzentrum Prosalute fördert die gesundheitliche Chancengleichheit und einen chancengleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in der Schweiz. Prosalute bietet unter anderem Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung eine niederschwellige psychosoziale Beratung in ihrer Muttersprache an. Prosalute unterstützt insgesamt sozial Benachteiligte im Umgang mit ihren psychischen Belastungen und bietet allen Interessierten eine psychosoziale Unterstützung an.
Basel hat viele schöne Orte, eine reichhaltige Stadtkultur, eine vielfältig interessierte Bevölkerung und 15 Quartiertreffpunkte, die zur Lebensqualität beitragen, Kontakt schaffen und zu Neuem anregen. Die Quartiertreffpunkte sind wichtige Identifikationsorte für junge Familien ebenso wie für ältere Menschen, für Alteingesessene wie auch für Neuankömmlinge. Sie sind bei ihren Aktivitäten quartierspezifisch ausgerichtet und berücksichtigen die Bedürfnisse der Menschen, die in der Umgebung leben und aktiv mitgestalten wollen. Grundangebote wie offene Treffs für Mütter und Väter mit ihren Kindern existieren in allen Quartiertreffpunkten, ebenso wie das Angebot an Beratung und Unterstützung im Alltag oder die Möglichkeit, Räume für Familienfeste und andere Anlässe zu mieten.
Tausende Menschen aus Krisenregionen erreichen täglich die griechischen Inseln in der Ägäis und strömen über die Balkanroute nach Europa. Sie haben grosse Strapazen hinter sich und weitere vor sich. Es mangelt an Allem und Behörden sowie Hilfsorganisationen sind mit der Situation überfordert auf den Winter sind sie ungenügend vorbereitet. Aus dem Impuls heraus, sofort die mobile Küche zu packen und mit dem Bus in den Balkan zu fahren, entstand das Projekt Rastplatz.
restful families ist eine Plattform zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Eltern. Sie richtet sich an Eltern, die sich im Familienalltag überfordert, erschöpft oder allein fühlen. Die Plattform bietet einen sicheren und kostenlosen digitalen Raum für Austausch. Besonders Eltern mit Migrationshintergrund finden hier leicht Zugang, um Erfahrungen zu teilen, über Herausforderungen zu sprechen und neue Kontakte zu knüpfen. Durch gezielte Fragen werden Eltern mit anderen vernetzt, die ähnliche Themen oder Anliegen haben. Eine Fachperson prüft die Angaben und stellt den Kontakt zu passenden Gesprächspartnern her.
Mentoring für junge Menschen mit Fluchterfahrung
Begleite als Mentor:in einen jungen Menschen mit Fluchterfahrung und gib dein Wissen weiter! Durch regelmässige persönliche Treffen wirst du zu einer Vertrauensperson, die Potenzial erkennt, Mut macht, die soziale Integration stärkt und beim Übertritt in die Arbeitswelt unterstützt. Dein Engagement wirkt: 90 % der Mentees treten nach einem Jahr selbstbewusster auf, können besser mit sich selbst und anderen umgehen und glauben an ihre eigenen Fähigkeiten.
Ob Damen, Herren-, Kinderkleider, Schmuck, Bücher oder Spielsachen, in den Rotkreuzläden am Claraplatz und im Gundeli findet sich für jeden etwas. Aufgrund des sich ständig wechselnden Sortiments lohnt es sich regelmässig vorbeizuschauen. Während den Öffnungszeiten werden in den Rotkreuzläden gerne auch Kleiderspenden entgegen genommen.
Die Schreibstube Liestal steht Menschen offen, die Unterstützung beim Schreiben am Computer sowie Lese- und Verständnishilfe bei ihrer Post benötigen. Dazu bietet die Schreibstube zweimal pro Woche eine niederschwellige, kostenlose und individuelle Unterstützung mit Freiwilligen an.
Im Secondhand-Kleiderladen der Caritas beider Basel finden sich günstige Kleider, Schuhe und Accessoires. Es gibt eine grosse Auswahl an Herren- und Damenmode sowie Kinder- und Babykleidung. Intakte, saubere Kleidung, Heimtextilien oder Schuhe, die nicht mehr gebraucht werden, können im Laden vorbei gebracht werden oder in den Einwurf am Lindenberg 18 gelegt werden. Die Kleiderspenden werden sortiert und im Laden verkauft. Nicht verkaufte Ware wird zur Weiterverwertung weitergegeben. Der Erlös wird für soziale Projekte von der Caritas beider Basel eingesetzt.
Mit der Solikarte werden die gesammelten Cumulus-Punkte bei jedem Einkauf in der Migros automatisch gespendet. Die so erhaltenen Migros-Gutscheine verteilt ein ehrenamtlich engagiertes Kollektiv direkt an Menschen und Projekte, die dringend auf diese zusätzliche Unterstützung angewiesen sind. Mehrheitlich sind dies abgewiesene Asylsuchende, die nur noch sogenannte Nothilfe erhalten, oder Sans Papiers. Auch Projekte wie Mittagstische, Sprach- und Computerkurse oder Beratungsstellen werden unterstützt.
Abgewiesene Asylsuchende sind mit ihrer Situation der Illegalität zuerst oft stark überfordert und verlieren leicht den Boden unter den Füssen. Sie bilden den Hauptteil der vom Solinetz Basel Unterstützten. Aber auch Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene erhalten hier Unterstützung, wenn diese benötigt wird.
Alle zwei Wochen am Freitagabend zwischen 17.45 - 20.00 Uhr findet ein abwechslungsreicher Spielabend für Kinder im Primarschulalter an der Burgfelder Grenze statt. Freiwillige können ein kreatives buntes Programm zusammenstellen und persönliche Kontakte zu den Kindern aufbauen.
Seit 2016 findet das Sprachcafé statt, es ist als Verein organisiert.
Jeden zweiten Freitag treffen sich Deutschlernende und Deutschsprechende von 18:00-20:00 Uhr im Café Frühling, Klybeckstrasse 69, im Kleinbasel. Es gibt ein Gratis-Getränk für alle Deutschlernenden. Das Sprachcafé bietet eine niederschwellige Möglichkeit, sich mit anderen Menschen auszutauschen und dabei gesprochenes Deutsch zu verbessern oder weiterzugeben. Alle sind willkommen!
Das Projekt Sprachmobil.ch - unterwegs in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau und Solothurn - ist ein Lern-Begegnungsraum auf Rädern und will das Angebot, die deutsche Sprache zu erlernen, zu den geflüchteten Menschen bringen. Und zwar dorthin, wo sie vorübergehend leben, auf ihren Asylentscheid warten oder arbeiten. Sprachmobil.ch will vor Ort die Menschen für die deutsche Sprache sensibilisieren und sie ermutigen das Abenteuer Sprache Lernen spielerisch in Angriff zu nehmen.
START NOW ist ein Skillstraining der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel für Jugendliche ab dem Alter von 12 Jahren zur Förderung der Resilienz und Verbesserung der Stress- und Emotionsregulation. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der mentalen Gesundheit von geflüchteten Jugendlichen.
Die Teilnahme am Forschungsprojekt umfasst ein 10-wöchiges Gruppentraining sowie Befragungen davor und danach. Durch das Training erlernen die Jugendlichen Fähigkeiten zur Verbesserung ihrer Emotionsregulation und zur Stärkung ihrer Resilienz. HEKS Trainer*innen werden die Trainingssitzungen auf Ukrainisch durchführen und die Jugendlichen im Lernprozess begleiten. Die Jugendlichen werden für die Teilnahme an den Befragungen mit 20.- Gutscheinen pro Befragung (max. 60.-) vergütet. Zusätzlich bekommen die Jugendlichen ein Abendessen nach jeder Sitzung finanziert.
Wenn Sie Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren kennen, die gerne daran teilnehmen oder mehr Infos dazu erhalten würden, können sich diese gerne unter folgender E-Mail melden: janine.bacher@upk.ch.
Als Nichtregierungsorganisation unterstützt NOIVA bedrohte Bevölkerungsgruppen auf mehreren Ebenen: Sie organisiert Nothilfe in Krisengebieten, strebt aber auch langfristige Massnahmen der Entwicklungshilfe an, wo es an Arbeitsplätzen, Schulen, Kinderheimen usw. mangelt. NOIVA ist überzeugt, dass es im Sinne einer nachhaltigen «Hilfe zur Selbsthilfe» unabdingbar ist, die lokale Wirtschaft durch Initiativen, Investitionen und Know-How zu fördern.
Sur le pont besteht aus vielfältigen Menschen, welche zusammenkommen um gemeinsam lebendige und kreative Aktivitäten in Basel zu gestalten. Dabei organisieren Personen, die hierhin migriert oder hier aufgewachsen sind, gemeinsam Projekte. Aktuell finden wöchentliche Sportaktivitäten wie Volleyball, Fussball und andere Teamspiele statt und es wird gemeinsam gegärtnert. Einmal im Monat kommt Sur le pont für ein offenes Abendessen zusammen, während weitere sporadische Anlässe wie die Jahreszeitenfeste das Programm ergänzen.